Tipps vom Profi
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Schritt 01:


Verpassen Sie dem Bike zu Beginn eine kalte Dusche (kein Hochdruck-Reiniger). Das löst eingetrockneten Dreck, den Sie mit Seifenlauge und Schwamm anschließend gründlich entfernen. Erneut abduschen, fertig. TIPP: Bei hartnäckigen Rückständen hilft ein Reiniger (etwa von Dr. Wack). Zum Konservieren eignet sich Motorex Bike-Shine.

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Schritt 02:


Selbst gute Dichtungen verhindern nicht immer, dass Schmutz in bewegliche Bauteile wie den Steuersatz oder die Radnaben eindringt. Hören Sie leichte Mahlgeräusche, oder drehen sich die Lager nicht mehr samtig? Dann ist eine neue Ladung Fett zur Schmierung und als Korrosionsschutz angesagt! TIPP: Reinigen und fetten Sie die Sattelstütze (Carbon-Stützen nicht fetten!). Bei Knackgeräuschen hilft Montagepaste wie RSP Blue Grease.

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Schritt 03:


Die Laufflächen von Federbein- und ­Gabel reinigen Sie mit einem Tuch und Brunox Deo (7 Euro). Unter die Dichtungen der Gabel gelangen Sie mittels Einwegspritze mit feiner Kanüle (Bild). Füllen Sie die Spritze mit zähflüssigem Gabelöl (10W), führen Sie die Kanüle vorsichtig an den Dichtungen vorbei und drücken Sie ein wenig Öl in die Gabel. TIPP: Läuft Ihre Gabel rau? Dann hilft nur ein Service. Eine verständliche Anleitung gibt‘s hier.

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Schritt 04:


Safety first: Nutzen Sie den Frühjahrs-Check, um die Schraubenverbindungen an Ihrem Bike zu kontrollieren. Besonders wichtig sind alle Schrauben am Vorbau, an den Bremssätteln und den Bremsscheiben! Praktisch: Auf vielen Anbauteilen sind die empfohlenen Drehmomente aufgedruckt. TIPP: Brauchbare Drehmomentschlüssel gibt‘s bereits ab CHF 50.- im Motorradshop, perfekt funktioniert der Syntace Torque Tool für ca. 100.--.

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Schritt 05:


Unter winterlichen Bedingungen verschleißen Bremsbeläge besonders schnell, überprüfen Sie also unbedingt Dicke und Zustand der Stopper. Lösen Sie hierzu den Sicherungsbolzen, entnehmen Sie die Beläge und führen Sie eine Sichtkontrolle durch. Auf der Trägerplatte sollte sich mindestens 1 mm Belag befinden. Wenn nicht, sofort tauschen! TIPP: Neue Beläge sollten Sie mit etwa zehn Vollbremsungen von 30 km/h auf null auf der Asphaltstraße einbremsen.

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Schritt 06:


Checken Sie zunächst den Zustand Ihrer Reifen: Profil abgefahren oder gar Flanke porös? Dann sind neue Mäntel fällig. Durch längere Standzeit verlieren die Schläuche oft etwas Luft: Überprüfen Sie den Druck und pumpen Sie ggf. auf etwa zwei Bar nach! Testen Sie abschließend, ob die Spannung der Speichen identisch ist und ob die Felge rund läuft (einfache Sichtkontrolle reicht). TIPP: Der Topeak Smart Gauge ermittelt den Reifenluftdruck ganz exakt.

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Schritt 07:


Kontrollieren Sie die Zähne von Kassettenritzeln und Kettenblättern: Entdecken Sie haifischzahnähnliche Formen, ist es höchste Zeit für einen Tausch. Auch eine im Antritt durchrutschende Kette ist ein Signal zum Wechsel des kompletten Antriebs. Nach dem Check ölen Sie die Kette – das verlängert die Lebenszeit. TIPP: Messen Sie mit einem Lineal die Kettenlänge: 24 Glieder sollten genau 30,48 cm lang sein. Ist die Kette deutlich länger, hilft nur ein Wechsel.

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