Tipps vom Profi
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Schritt 01:


Falls Sie den exakten Federweg Ihrer Gabel nicht kennen, schieben Sie den Gummiring am Standrohr nach unten bis zur Staubschutzkappe. Besitzt die Gabel keinen Gummiring, montieren Sie stattdessen einen Kabelbinder. Lassen Sie anschließend die Luft komplett aus dem Holm entweichen und federn Sie die Gabel bis zum Anschlag ein. Gummiring oder Kabelbinder markieren für später den maximal nutzbaren Federweg.

Schritt 02:


Verwenden Sie zum Aufpumpen des Dämpfers nur eine spezielle Hochdruckpumpe. Der Luftdruck sollte vorläufig den Angaben des Gabelherstellers entsprechen, diese dienen jedoch nur als grober Richtwert. Der optimale Druck hängt in erster Linie von Fahrergewicht und Rahmengeometrie ab. Einige Modelle, etwa von Rock Shox, besitzen zwei Luftkammern. Beim Abschrauben der Pumpe geht immer etwas Luft verloren.

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Schritt 03:


Nehmen Sie Lineal oder Zollstock und messen Sie den Abstand zwischen Staubschutzkappe und Unterkante von Gummiring oder Kabelbinder (siehe Schritt eins). Dabei dürfen Sie die Gabel nicht belasten. Der Wert entspricht dem maximalen nutzbaren Federweg und bildet die Grundlage zur Errechnung des Negativfederwegs. Er kann durchaus wenige Millimeter von der Herstellerangabe abweichen.

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Schritt 04:


Schieben Sie den Gummiring wieder bis zur Staubschutzkappe und steigen Sie vorsichtig aufs Bike. Die Gabel nur durch Eigengewicht belasten – bei Federweg bis 140 mm auf üblicher Sattelhöhe sitzend, bei mehr Federweg stehend (s. Bild). Danach ...

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Schritt 05:


... die Eintauchtiefe (Negativfederweg) messen. Für All-Mountain und Enduro gilt: 20–25 Prozent des Maximalfederweges.

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Schritt 06:


Die Zugstufendämpfung reguliert die Ausfedergeschwindigkeit der Gabel und nimmt erheblichen Einfluss auf die Fahrperformance. Zum Testen der Dämpfung belas­ten Sie die Gabel mit vollem Körpereinsatz. Lassen Sie anschließend ...

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Schritt 07:


... den Lenker möglichst schnell los, so dass die Gabel ungehindert ausfedern kann. Beobachten Sie dabei die Ausfedergeschwindigkeit.

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Schritt 08:


Nahezu alle Gabeln besitzen mittlerweile einen Drehknopf zur Regulierung der Zugstufendämpfung – in den meisten Fällen rot gefärbt. Eine zu geringe Zugstufe bewirkt ein langes Nachschwingen der Gabel. Bei zu viel Rebound taucht sie bei schnell aufeinander folgenden Stößen immer weiter ab. Stellen Sie die Zugstufendämpfung so ein, dass das Vorderrad beim Ausfedern der Gabel gerade nicht vom Boden abhebt.

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Schritt 09:


Bei einigen Gabeln lässt sich die so genannte Lowspeed-Druckstufe einstellen, um etwa starkes Wippen zu reduzieren. Grundsätzlich gilt: so wenig Druckstufe wie möglich und so viel wie nötig. Denn je höher die Lowspeed-Druckstufe, umso schlechter das Ansprech­ver­halten. Einige wenige Modelle besitzen zudem eine einstellbare Highspeed-Druckstufe. Nur dann erhöhen, wenn die Gabel zu schnell durchschlägt.

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